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Väderstad Sätechnik - Spirit C StripDrill
Spirit C StripDrill


Strip-Till für enge Reihenabstände

Die Spirit C Strip Drill ist eine einzigartig kompakte und einfache Strip-Till Lösung für die Aussaat von Getreide, Raps und Hülsenfrüchten mit bis zu 15 km/h. Mit dem Strip Till Vorwerkzeug, welches den Dünger in zwei Tiefen ablegt, in Kombination mit der robusten und bewährten Spirit Sämaschine setzt Väderstad in der Strip-Till-Technologie neue Maßstäbe.

Die Zinken lockern den Boden bis in eine Tiefe von maximal 30 cm und platzieren gleichzeitig den Dünger in zwei unterschiedlichen Tiefen. Das System kann dabei so flexibel eingesetzt werden wie die Spirit Sämaschine und eignet sich hervorragend sowohl für die extensive Mulchsaat als auch für die Pflugsaat. Die Lockerungszinken arbeiten entweder zwischen zwei Saatreihen oder direkt unter einer Reihe. Dadurch, dass die Traktorspuren von den Zinken gelockert werden, hat jede Pflanze exakt die gleichen Wachstumsbedingungen. Resultat ist ein sehr gleichmäßiger Pflanzenbestand.

Die Strip Till Technologie kann sowohl in trockenen als auch in nassen Jahren helfen, einen guten Bestand zu etablieren. Mit der Spirit C StripDrill säen Sie ohne Kompromisse.

Ihre Vorteile:
  • Erhöhter Ertrag durch mehr Ertagsstabilität
  • Dünger in 2 Tiefen
  • Flexibler Einsatz bei Mulch- und Pflugsaat



Konzept
Die Spirit mit dem StripDrill Vorwerkzeug ist eine sehr flexible Maschine.

Unter guten Bedingungen ist es möglich, die Spirit C StripDrill als Direktsaatmaschine zu verwenden. Dazu muss der Boden eine gute Schüttfähigkeit aufweisen. Im Hinblick auf Schäden, die durch Schnecken- oder Mäusefraß entstehen können, sollte nur wenig Stroh auf der Fläche vorhanden sein.

Minimal-Bodenbearbeitung

In den meisten Fällen ist die konservierende Bodenbearbeitung die beste Lösung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Stoppelbearbeitung umgehend nach der Ernte. Diese kann z.B. mit der Carrier erfolgen. Dieser Bearbeitungsgang hat mehrere Aufgaben. Zum einen wird die Strohrotte in Gang gesetzt, zum anderen keimen das Ausfallgetreide sowie die Ungras- und Unkrautsamen. Anschließend kann eine zweite, tiefere Bodenbearbeitung mit der Carrier oder dem Swift erfolgen. Die richtige Tiefe ist von mehreren Faktoren abhängig. Je schwerer der Boden, je mehr Stroh und je kürzer die Zeit zwischen Ernte und Aussaat, desto tiefer sollte der Boden bearbeitet werden.

Die Spirit C StripDrill arbeitet auch hervorragend in konventionellen Ackerbausystemen mit dem Pflug. Auf leichteren Böden kann sie direkt nach dem Pflug arbeiten. Auf sehr schweren Böden kann eine zusätzliche Saatbettbereitung nötig sein. Die Spirit C StripDrill arbeitet sich zuverlässig durch Strohmatten und hinterlässt einen gut rückverfestigten und strohfreien Saathorizont. Durch den Pflugeinsatz wird der Boden mit der maximal möglichen Menge an Sauerstoff angereichert. Die Mineralisierung wird  erhöht, was einen positiven Einfluss haben kann. So können Sie flexibel auf Witterungsbedingungen reagieren und machen die Bodenbearbeitung nicht vom Drillsystem abhängig.
Unterfußdüngung für eine sichere Jugendentwicklung

Düngerdepots bis zu einer Tiefe von 5–10 cm werden schnell von der Pflanze erreicht und begünstigen somit die Jugendentwicklung. Vor allem in nassen und kalten Jahren wird die Vorwinterentwicklung damit wesentlich verbessert. Untersuchungen in Sommerungen zeigen eine verbesserte Ertragsfähigkeit. Gleichzeitig verbessert sich auch die Stickstoffeffizienz. Versuche in Frankreich (Arvalis, Soufflet, EMC2) haben gezeigt, dass bei gleichem Ertrag die Stickstoffgabe zwischen 15 und 30 kg/ha im Vergleich zu breitwürfig appliziertem Dünger reduziert werden kann. Raps profitiert von einer Unterfußdüngung mit Stickstoff, da während der Strohrotte ein Großteil des freien Stickstoffs gebunden wurde.

Unterflurdüngung für mehr Ertragsstabilität

Die Anlage von Düngerdepots in einer Tiefe von 15 bis 30 cm versorgt die Pflanze während der gesamten Vegetationsperiode. Nährstoffdepots, die Phosphat oder Ammonium enthalten, haben einen Attraktionseffekt. Pflanzenwurzeln werden schnell in tiefere Schichten gelockt. Die Spirit C StripDrill ermöglicht außerdem die Aufdüngung tieferer Bodenschichten, die beim traditionellen Mulchsaatverfahren tendenziell schlechter versorgt sind. Das sichert die Nährstoffversorgung unter allen Umständen. Die Unterfußdüngung mit Phosphat sorgt außerdem für eine maximale Düngeeffizienz, sichere Ernten und so für einen höheren Nettogewinn.

Intelligente Wassernutzung

Die Wetteraufzeichnungen der letzten Jahrzehnte lassen darauf schließen, dass sich das Klima verändert und dass Wetterextreme zunehmen. Insbesondere, dass das Frühjahr trockener wird und der Herbst nasser. Damit wird Wasser während der wichtigsten Zeit der Pflanzenentwicklung zur Mangelware.

Stoppelbearbeitung bricht Kapillarität

Von entscheidender Bedeutung im StripDrill Konzept ist die Stoppelbearbeitung. Diese ist nicht nur für das Auflaufen der Unkraut- und Ungrassamen unabdingbar, sondern fördert auch die Strohrotte. Ein ganz erheblicher Faktor wird jedoch häufig übersehen: die Stoppelbearbeitung spart Wasser! Durch das Brechen der Kapillarität im Boden wird die Verdunstung aus tieferen Bodenschichten gestoppt.

Das gesamte Wasser für die Pflanzen

Die 25 mm schmalen StripDrill Zinken lockern den Boden streifenweise. Dadurch bleibt das Wasser im ungelockerten Bereich erhalten. Durch den Zinken wird im Schlitz zunächst feuchte Erde in den Keimhorizont gebracht. In diesen feuchten Boden wird das Rapskorn abgelegt und kann die Restfeuchte zur Keimung nutzen. Sobald der Schlitz austrocknet, diffundiert Wasser in den gelockerten Bereich. Vergleicht man die Methode mit der ganzflächigen Lockerung, wird eine erhebliche Menge Keimwasser gespart. Das führt zu einem schnellen und sicheren Feldaufgang.

StripDrill verbessert die Wasserinfiltration

Die tiefe Lockerung hilft gegen Wassererosion und Verschlämmungen. StripDrill Felder sind unter nassen Bedingungen trockener und nach Regentagen schneller befahrbar. Durch die verbesserte Abtrocknung der Felder nimmt die Evaporation ab. Da weniger Wärmeenergie der Sonnenstrahlung benötigt wird, um dieses Wasser zu verdunsten, erwärmt sich der Acker im Frühjahr schneller. Die Pflanzen haben bessere Voraussetzungen für einen hohen Ertrag. Diese Effekte vermindern die Risiken im modernen Ackerbau.

Technische Daten
Modell ST 400C StripDrill ST 600C StripDrill
Arbeitsbreite m 4,0 6,0
Transportbreite m 3,0 3,0
Transporthöhe m 2,65 3,6
Transportlänge m 8,2 8,4
Gewicht kg (leer) 4900 6700
Saatguttankvolumen l 3900 5000
Abstand Säschare mm 167/330 167/330
Abstand Düngerschare mm 330 330
Anzahl Säschare 24 36
Anzahl Düngerschare 12 18
Zugkraftbedarf PS 230 300
Hydraulikanforderungen 4DW+FR LS
empfohlene Arbeitsgeschwindigkeit km/h 8-12 8-12

DW = doppelwirkend
FR = freier Rücklauf
LS = Load sensing


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Roman Weinhappl


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